Zu Beginn des neuen Jahres sprechen wir hier bei Profit First Professionals wieder viel über den Jahresrückblick mit unseren Mitgliedern.
Das ist nichts Neues, denn diese Gespräche führen wir jedes Jahr.
Neu ist allerdings das Muster, das sich dabei gerade zeigt.
Immer wieder hören wir denselben Satz:
„2025 war … anders.“
Und zwar nicht so, wie viele es erwartet hätten.
Über zahlreiche Kanzleien hinweg berichten viele Profit First Professionals von einer höheren Profitabilität. Und mehr noch: Auch viele ihrer Mandanten berichten genau das Gleiche.
Das hat einige von ihnen richtig überrascht.
In vielen Fällen war der Umsatz gleich geblieben. In manchen Fällen lag er sogar leicht unter dem Niveau von 2024.
Auf den ersten Blick sah es so aus, als hätten sie ihre Ziele nicht erreicht. Doch beim genaueren Hinsehen erzählte die Realität eine andere Geschichte.
Unterm Strich standen sie besser da.
Warum das passiert ist
Auf den ersten Blick ist Profit First® eine Cashflow-Gewohnheit. Doch dabei bleibt es nicht.
Wenn Profit First® mit der Begleitung eines Profit First Professional umgesetzt wird, wird daraus etwas deutlich Mächtigeres: ein Frühwarnsystem.
Anstatt erst am Jahresende zu verstehen, was passiert ist, konnten unsere PFPs sehen, was gerade passiert, während es passiert ist. In ihren eigenen Unternehmen ebenso wie bei ihren Mandanten.
Und sie sind nicht in Panik verfallen oder haben geraten. Sie haben nicht abgewartet und gehofft, dass sich „alles schon irgendwie regeln wird“.
Sie haben statt dessen in Echtzeit reagiert.
Das Ergebnis davon war, dass sie stärker aus dem Jahr 2025 herausgegangen snd, als sie es selbst erwartet hätten.
Genau das leisten klassische Cashflow-Prognosen und Budgets oft nicht. Zu häufig spiegeln sie Wunschvorstellungen wider statt dessen, was im Unternehmen gerade tatsächlich passiert.
Die Frage für 2026
Wir stehen noch ganz am Anfang eines neuen Jahres. Es ist die Zeit im Kalender, die von Optimismus geprägt ist und von dem Gedanken: „Dieses Jahr wird besser.“
Optimismus ist gut aber er hält nicht immer stand, wenn die Zahlen nicht mitspielen.
Deshalb lautet die eigentliche Frage mit Blick auf 2026:
Was wirst du tun, wenn die Umsätze hinter den Erwartungen zurückbleiben?
Und was werden deine Mandanten tun?
Wirst du erst reagieren, wenn der Schaden bereits entstanden ist? Oder verfügst du über ein Frühwarnsystem, das es dir erlaubt, ruhig, frühzeitig und bewusst zu handeln?
Wo Durchhaltevermögen ins Spiel kommt
Genau hier kommt Durchhaltevermögen ins Spiel.
Es braucht Mut und Ehrlichkeit, um den Zahlen wirklich ins Gesicht zu schauen. Es braucht Entschlossenheit, um zu verändern, wie Entscheidungen getroffen werden. Und es braucht Durchhaltevermögen, um Systeme zu installieren, die dir früh die Wahrheit sagen, manchmal sogar früher, als du sie eigentlich hören möchtest.
Doch genau dieses Durchhaltevermögen schafft Widerstandskraft. Es verwandelt Unsicherheit in informiertes Handeln. Und es ist der Grund, warum so viele Kanzleien rückblickend sagen konnten, dass 2025 besser lief, als es zunächst aussah.
Wenn du mit Blick auf 2026, für dich selbst oder für deine Mandanten, genau diese Klarheit suchst, dann ist es vielleicht Zeit für eine andere Art von Gespräch.
Ein Gespräch, das sich weniger darum dreht, zu hoffen, dass sich die Zahlen schon gut entwickeln, und mehr darum, vorbereitet zu sein, falls sie es nicht tun.
Melde dich gern bei mir und lass uns reden.
Deine Benita
