Juni 12, 2026

Würdest du dich für deine eigene Stelle bewerben?

Stell dir vor, dein Unternehmen schreibt deine Stelle neu aus.

Die Position: Geschäftsführer.
Verantwortung für Strategie, Zahlen, Team und Entscheidungen.

Du schaust dir die Konditionen genau an und dann stellst du dir eine einfache Frage:

Würde ich mich darauf bewerben?

Schau dir das Angebot ehrlich an

Was erwartet dich in dieser Rolle?

Eine hohe Verantwortung, viele Entscheidungen und Tage, an denen du alles zusammenhalten musst.

Und dann schaust du auf die andere Seite:

Wie sieht die Bezahlung aus?

Gibt es ein klares Gehalt oder bekommst du, was gerade möglich ist?

Kommt dein Geld regelmäßig oder hängt es davon ab, wie der Monat gelaufen ist?

Würdest du dieses Angebot annehmen?

Hier wird es jetzt interessant.

Wenn du diese Rolle wie ein Außenstehender betrachtest:

Würdest du sagen, das ist ein faires Gesamtpaket?

Oder würdest du eher denken: Für die Verantwortung ist das zu unsicher, dass muss ich nachverhandeln oder sogar absagen.

Die unbequeme Wahrheit

Wenn man diese Frage wirklich ehrlich beantwortet, wird es schnell still.

Viele Unternehmer würden bei genauem Hinsehen sagen:
So, wie die Rolle heute ausgestaltet ist, würden sie sie nicht annehmen.

Die Verantwortung ist hoch, die Belastung auch aber die finanzielle Seite spiegelt das überhaupt nicht wider.

Woran liegt es?

Das hat weniger mit deiner Leistung zu tun, als man vielleicht denkt.

Die meisten Unternehmer arbeiten viel, übernehmen viel Verantwortung und treffen täglich Entscheidungen, die das Unternehmen voranbringen.

Aber die Art und Weise, wie Geld im Unternehmen gehandhabt wird, sorgt dafür, dass davon am Ende zu wenig bei dir ankommt.

Wenn Einnahmen und Ausgaben ständig im selben Topf landen und alles gleichzeitig bedient werden muss, bleibt für das eigene Gehalt oft nur das übrig, was gerade noch möglich ist.

Das wirkt im Alltag normal, aber wenn man einen Schritt zurücktritt, merkt man:
So lässt sich auf Dauer keine stabile Grundlage aufbauen.

Jetzt wird die Perspektive klarer

Die entscheidende Frage ist doch:

„Ist mein Unternehmen so aufgebaut, dass diese Rolle sauber und verlässlich bezahlt werden kann?“

Denn genau das würde jeder Bewerber erwarten.

Was sich verändern muss

Damit diese Rolle wirklich funktioniert, braucht es Klarheit.

Ein fest eingeplantes Gehalt, einen definierten Gewinn und eine Struktur, die dafür sorgt, dass beides auch tatsächlich möglich ist.

Genau hier setzt Profit First® an

Profit First® dreht die Reihenfolge um.

Zuerst wird festgelegt, was dir zusteht und dann wird entschieden, was das Unternehmen sich leisten kann.

Das verändert die Perspektive und es die Entscheidungen.

Der Moment, in dem du dir selbst ein klares, regelmäßiges Gehalt zahlen kannst, ist der Moment, in dem dein Unternehmen beginnt, stabil zu werden.

Und genau das macht den Unterschied.

Wenn du dein Unternehmen so aufbauen willst, dass es dich trägt und nicht umgekehrt, dann brauchst du kein „noch mehr Einsatz“.

Du brauchst eine Struktur, die dafür sorgt, dass sich deine Arbeit auch wirklich auszahlt.            

Das ist der Gedanke hinter Profit First®.

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Benita Königbauer


Ich bin Benita Königbauer, Profit First Professionals-Ausbilderin, zertifizierte Fix-This-Next-Beraterin, Finanz-Coach, Wirtschaftsmediatorin und Steuerberaterin aus München und ich finde: das Unternehmerleben darf auch leicht sein! Falls Du Dich also schon mal gefragt hast, warum manche Unternehmer offenbar einfach mühelos erfolgreich sind und andere scheinbar immer 'von-der-Hand-in-den-Mund" leben, weißt Du schon, wo ich mich am liebsten tummele :)


Außerdem bin ich Übersetzerin für "Bürokratisch - Deutsch", "Umständlich - Deutsch" und "Peinlich - Deutsch" im Bereich Finanzen und Erfolg. Ich schreibe und spreche also über Themen, um die wir gerne einen Bogen machen und deshalb dann eben oft auf der Stelle treten.

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