Erlaubst Du Wörtern, Deinen Erfolg zu torpedieren?

Geld-Macht-Profit

Erschreckt Dich das?

Geld – Macht – Profit.

So lautete der Untertitel unseres UnternehmerInnen-Workshops „Zur Sache, Schätzchen!“ den wir im April in München anbieten. Bis gestern. Denn das Feedback war … unterschiedlich. Wir haben gelernt, von diesen Wörtern fühlen sich viele, denen wir helfen möchten, abgeschreckt und einige, an die wir uns eher nicht wenden, angesprochen.

Nun heisst unser Untertitel: „mach dich endlich erfolgReich!“ Viel freundlicher, sanfter, eleganter – und leichter verdaulich für unsere Wunschkunden  🙂

Das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Hauptsächlich darüber, wie wir Wörtern und Assoziationen erlauben, unseren Erfolg zu beeinflussen. Aber von vorn…

Wir, das sind Anette Weiß, Ihres Zeichens Finanzexpertin und Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Geld. Alexandra Stöhr, Unternehmercoach und Lehrtrainerin DVNLP mit Schwerpunkt (Eigen)Macht. Und meiner einer, Steuerberaterin und Profit Coach mit Schwerpunkt Gewinn, also Profit.

Warum hatten wir unseren Workshop so betitelt? Na, weil es genau darum geht und weil es das ist, was wir richtig gut können!

Jede von uns tickt dafür, UnternehmerInnen zu helfen, endlich finanziellen Erfolg in Ihrem Unternehmen zu erreichen.

Dazu brauchst Du Wissen darüber, wie Geld funktioniert, Macht über Dich selbst, Deine Haltung und Deine Blockaden und Du brauchst Gewinn! Sonst wird das nämlich nix!

Und weil wir alle drei nicht gerne um den heißen Brei herumreden, hielten wir es für eine fabelhafte Idee, einfach draufzuschreiben, was drin ist: Geld – Macht – Profit. Punkt. So dachten wir jedenfalls.

Wie sich zeigte, wird das so auch nix!

Wir hatten dabei nämlich übersehen, wie sehr wir Menschen uns von vorgefassten Assoziationen zu bestimmten Begriffen ausbremsen lassen. Und dass auch UnternehmerInnen nicht ohne Weiteres ins Nachdenken kommen, nur weil sie einen provokativ formulierten Titel lesen.

An dieser Stelle möchte ich meinen besonderen Dank aussprechen für das viele liebevolle Feedback, dass wir von einigen befreundeten UnternehmerInnen erhalten haben und das uns zeigte, dass wir an der Ansprache unbedingt noch arbeiten dürfen. Das hat uns sehr bewegt und uns auf einen – wie ich denke – sehr guten Weg gebracht. DANKE 🙂

Bisher hat es gerade ein mutiger Teilnehmer gewagt, sich zu „outen“ und damit offen zu bekennen, dass er genau diese Inhalte lernen und anwenden will. Interessanterweise ist das übrigens ein Unternehmer aus Österreich. Interessant deshalb, weil ich immer wieder feststelle, dass unsere österreichischen Nachbarn oft deutlich besser mit Tacheles klarkommen, als ihre deutschen Kollegen… Vielen Dank auch dafür, Du machst uns Mut 😉

Mit Geld kommen die meisten Menschen auch hierzulande gerade noch zurecht und es ist heute auch kein komplettes No-Go mehr, einen Workshop zu besuchen, der Geld zum Thema hat. Dennoch weckt Geld auch heute noch jede Menge negative Assoziationen: Eigennutz, Materialismus, Ichbezogenheit – mein Haus, mein Auto, mein Pferd …

Doch wir haben auch verstanden: money makes the world go round. Geld macht vieles möglich und ohne Geld ist unser Wirkungsgrad in der Welt eben auch ein Stück weit begrenzt. Wie (die durchaus umstrittene) Maggie Thatcher einmal sinngemäß sagte: „Kein Hahn würde heute nach dem barmherzigen Samariter krähen, hätte er keine Mittel gehabt, die er an die Bedürftigen verteilen konnte.“

Fazit: ob mit Geld Gutes oder Böses bewirkt wird, liegt ganz bei dem, der darüber verfügt 🙂

Bei Macht wird’s schon um Einiges haariger. Macht bringen wir gedanklich erst einmal mit Unterdrücken, Beherrschen, Zwingen in Verbindung. Mit dunklen Flecken in der Geschichte und vor allem mit Missbrauch.

Wenn wir unvoreingenommen darüber nachdenken, wissen wir, dass Macht außerdem bedeutet: (Selbst-)führung, (Selbst-)verantwortung, Dein Leben in die Hand nehmen, gut mit Blockaden umgehen, Hindernisse überwinden, unaufhaltsam sein, Deine Ziele erreichen.

Fazit: ob mit Macht Gutes oder Böses bewirkt wird, liegt ganz bei dem, der darüber verfügt 🙂

Und Profit? Auch dieser Begriff ist (übrigens hauptsächlich im deutschen Sprachgebrauch) ungeheuer negativ behaftet. Seit ich Profit First Professional bin, erlebe ich, dass Menschen vor dem Wort erst einmal zurückschrecken.

Profit, das ist doch das, was die Manager der großen Konzerne auf dem Rücken Ihrer Mitarbeiter nach Hause (und dann auch noch auf ihre Offshore-Konten) tragen. Das, was sie sinn- und herzlos mit Menschen und der Umwelt umgehen lässt. Dieser ungesunde Fokus auf den Shareholder-Value, von dem man überall hört. Nee, sowas wollen wir nicht.

Aber Gewinn ist auch das, was Dein Unternehmen am Laufen hält. Das, was es Dir ermöglicht, Deinen einzigartigen Nutzen für Deine Kunden zu bringen. Er bezahlt die Gehälter Deiner Mitarbeiter und ernährt deren Familien. Er ermöglicht Bildung, Innovation und Entwicklung. Er sorgt dafür, dass Du ein Dach über dem Kopf hast und Deinen Lieben abends etwas zu essen auf den Tisch bringst. Er lässt Deine Kinder lernen, was ihnen liegt und damit ihren einzigartigen Nutzen entfalten. Und er sorgt dafür, dass Du das alles nicht nur heute kannst, sondern auch in Zukunft und dass Du all das wachsen lassen kannst.

Fazit: ob mit Gewinn Gutes oder Böses bewirkt wird, liegt ganz bei dem, der darüber verfügt 🙂

Diese Wörter sind offenbar erklärungsbedürftig und sie sind nachdenkenswürdig. Wenn wir dann aber den ersten „grüngesichtigen Ekel“, wie es eine liebe Freundin ausgedrückt hat, überwunden haben, erkennen wir ohne Schwierigkeiten, dass auch Attribute wie Geld – Macht – Profit nichts sind, dessen wir uns schämen müssten oder die es um jeden Preis zu vermeiden gilt.

Im Gegenteil, sie sind nicht nur richtig gut für uns selbst und unser Unternehmen, sondern eben auch für unsere Lieben, unser gesamtes unternehmerisches und privates Umfeld und die Gesellschaft als Ganzes.

Nur damit wir uns nicht missverstehen: ich hab die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen und ich glaube auch keineswegs, dass Geld, Macht und Profit die einzigen Zutaten für ein erfolgreiches (Unternehmer)leben sind. Aber sie sind auch wichtig, und wenn ich wichtige Zutaten weglasse, schmeckt’s halt … anders 😉

Wie gelingt es uns also, diese Wörter zu identifizieren, die uns zurückschrecken lassen – vielleicht sogar so sehr, dass wir unseren Denkprozess erst gar nicht starten, der uns zu dem Ergebnis führt, dass wir hier gerade eine selbstgebaute Erfolgsbremse auslösen? Ich denke, wir erreichen das nur durch ganz bewusstes Auseinandersetzen mit dem, was uns erschreckt und uns abwenden lässt.

Meine Fragen an Dich lauten also:

  • Welche Worte fallen Dir spontan ein, vor denen Du unwillkürlich zurückschreckst?
  • Warum ist das so?
  • Wo und wie bremst Du Dich damit selbst?
  • Welche positiven Assoziationen könnten diese Worte noch beinhalten?
  • Wie kannst Du Dir einen Anker setzen, um Deine persönlichen Erfolgsbremsen im Alltag zu erkennen und Deine Perspektive zu wechseln?

Wenn Dir dieser Artikel gefallen hat, schau doch auch mal auf unserer Workshopseite von „Zur Sache, Schätzchen! mach dich endlich erfolgReich“ vorbei und lass uns wissen, was Dich anspricht und was eher nicht so. Damit hilfst Du uns sehr dabei, genau die Menschen in der richtigen Weise anzusprechen, denen unser Workshop am allerbesten hilft, sich endlich erfolgReich mit ihrem Unternehmen zu machen!

Und natürlich freuen wir uns doppelt, wenn Du uns im April in München besuchst und Du diesen Artikel an die weiterleitest, die sich ebenfalls erfolgReich machen wollen 😉

Als Dankeschön erhältst Du, wenn Du mir ein E-mail schickst (sparring@profit-first.de), von mir einen Bonuscode, mit dem Du ganze 10% Deines Workshop-Preises sparst: bares Geld – in Deiner Macht – Profit First 🙂

Bis bald und geh gut mit Dir um

Deine Benita

PS: Wie Anette und Alexandra unser „Wortfindungsdilemma“ empfunden hat und was sie darüber bloggt, kannst Du hier nachlesen:

Anette: Geld, Macht und Profit gibt es nicht – Willst Du vielleicht Erfolg haben und reich werden?

Alexandra: Schattensprünge, die keiner wagt

2 Kommentare zu “Erlaubst Du Wörtern, Deinen Erfolg zu torpedieren?”

  1. Rückverfolgung (Pingback): Geld, Macht und Profit gibt es nicht – willst Du vielleicht Erfolg haben und reich werden? » geld.welt

  2. Rückverfolgung (Pingback): Schattensprünge die keiner wagt - NLP&More - Für Menschen, die einfach mehr erwarten!

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